... AKTUELL 2001 - 2002 .... AKTUELL 2001 - 2002 ...
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26.08.2002
Stellungnahme der Ärzteinitiative zur Teilauswertung der DLR-Studie
zu Nachtfluglärmauswirkungen an Versuchspersonen im Labor
- 30.12.2002 An alle Fluglärmgegener zur Kenntnisnahme:
Anmerkungen zu den Kompetenzen und (begrenzten) Möglichkeiten der Fluglärmkommission (Vorsitz z.Zt.: Frau Bürgermeisterin Opladen, Berg.-Gladbach):
Schreiben der Stadt Bergisch-Gladbach (Herr Sterzenbach) vom 5.12.02 auf die Beschwerden des Herrn H. Orth über Fluglärmbelastungen in Köln
- 18.12.2002 Bahn klagt gegen Europäische Kommission wegen Steuerbefreiung von Flugbenzin (Berlin, 18. Dezember 2002)
Weil die Europäische Kommission es versäumt hat, gegen die Befreiung des Flugbenzins von der Mineralöl- und Ökosteuer vorzugehen, hat die Deutsche Bahn jetzt vor dem Europäischen Gericht in Luxemburg Untätigkeitsklage erhoben.
Die steuerliche Bevorzugung des Luftverkehrs verzerrt den Wettbewerb auf innerdeutschen Strecken einseitig zu Lasten der Bahn. Flugbenzin ist von sämtlichen Verbrauchssteuern befreit, während sich die Verbrauchssteuerbelastung der Bahn für Traktionsenergie (Mineralölsteuer, Ökosteuer und Stromsteuer) auf zuletzt 330,4 Millionen Euro im Jahr beläuft - bei steigender Tendenz. ....
- 04.12.2002 Wahnsinnige Meldungen vom Lärmport Wahn:
Die Konkurrenz ist gestartet - Mehr Billigflieger nach Köln - Heißer Wettbewerb in der Heide ....
"... Sektkorken dürften in der Geschäftsführung des Flughafens Köln / Bonn knallen. Denn die Aufnahme des Flugbetriebs von Hapag Lloyd Express - die zweite Billigfluglinie nach Germanwings - beschert dem Flughafen ein sattes Umsatzplus."
Keine kritischen Töne im Kölner Stadt-Anzeiger zum damit verbundenen (Nacht-)Fluglärm, statt dessen fliegen gelb-schwarze Flugzeuge online und völlig geräuschlos werbemächtig über den Bildschirm des KStA-Online!
- 29.11.2002
Während nun also wieder mehr Passagiere die Gangways passieren, gibt es für die lärmgeplagten Anwohner die altbekannten Beschwichtigungen
... mit den üblichen Totschlagargumenten der Arbeitsplatzbeschaffung im Artikel zum Logistikpark Spich im KStA Rhein-Sieg auch hier klicken
- 21.11.2002
Weltweit größte Studie zu Folgen des Nachtfluglärms
Im Schlaflabor unter Beobachtung
... Weil bei der Auswahl die 192 Probeschläfer aus der Nachbarschaft des Flughafens alle im Alter von 18 bis 65 Jahren und altersentsprechend gesund sein mussten, gibt es Kritik von der "Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein-Sieg". Das begrenze die Aussagekraft der Ergebnisse, Kinder und alte Menschen mit unterschiedlichsten "Krankheitsbildern" müssten in die Untersuchung einbezogen werden, fordert die Initiative. ... Die Initiative befürchtet, die Studie nur mit gesunden Probeschläfern könne die Politiker zu dem Schluss verleiten, Fluglärm sei gesundheitlich unproblematisch, obwohl die Initiative-Ärzte schon aus den Teilauswertungen andere Folgerungen ziehen.
- 13.11.2002
Vor Schäden durch Billigflüge gewarnt
Artikel im Kölner StadtAnzeiger vom 13.11.02
- 06.11.2002
Die Entstehung von Allergien kann durch adjuvante Effekte - z.B.Immissionen aus dem Verkehrsbereich - gefördert werden. Zu solchen Immissionen zählen gas- und partikelförmige Schadstoffe wie Stickoxide und Dieselruß sowie Lärm, insbesondere in der Nacht. Während des Schlafs können Geräusche, die mit Gefahren assoziiert sind (z.B. Lkw-Geräusche) auch bei niedrigen Pegeln Stressreaktionen auslösen. ... adjuvante Stoffe, die per se nicht allergen sind ... werden für die starke Zunahme allergischer Erkrankungen mitverantwortlich gemacht. ...
siehe Literaturliste: Auswirkungen langfristiger Expositionen gegenüber Straßenverkehrsimissionen auf die Entwicklung von Haut- und Atemwegserkrankungen bei Kindern
- 27.10.2002
Zwei interessante Artikel aus der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG:
Die Last des Lärms: Neue Studie belegt schädliche Wirkung von Nachtflügen (24.10.2002)
...Während die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Flughäfen auf Grund der etwas harmlos klingenden Zusammenfassung schon Entwarnung gibt, sieht der Berliner Lärmforscher Christian Maschke in der Studie eine „Bestätigung der belastenden Wirkungen von nächtlichem Fluglärm“. Allerdings kritisiert Maschke, dass keine Langzeiteffekte gemessen wurden...
Fluglärm gefährlicher als angenommen (26.06.2002)
Selbst die angefeindeten Vorschläge des Bundesumweltministers für schärfere Grenzwerte halten Mediziner für unzureichend.
- 26.10.2002
In Köln/Bonn beginnt am Sonntag das Zeitalter der Billig-Fliegerei
...Das Bundesverkehrsministerium beobachtet die drastische Zunahme von Billigflügen "mit Aufmerksamkeit". Dort stimmt man durchaus den Besorgnissen der Umweltschützer zu, dass eine Zunahme des Flugverkehrs auch die Menge der Luftschadstoffe deutlich steigen lässt....
...Auch die Abschaffung der Steuerfreiheit für Flugbenzin ist nach Ansicht des Bundesverkehrsministeriums "im Grundsatz richtig", lässt sich aber nur international lösen....
...Als "ökologisch katastrophal" bezeichnete der BUND-Landesverband NRW die weitere Ausdehnung des Luftverkehrs durch Billigflieger: "Schon heute ist der Flugverkehr wegen seines außerordentlichen Wachstums - er verdoppelt sich innerhalb von 15 Jahren - und weil er die Schadstoffe direkt in die hohen Luftschichten einträgt, dabei, zum Klimakiller Nr. 1 zu werden", kritisierte die Organisation....
mehr dazu auch hier
- 25.10.2002
Umweltausschuss der Ärztekammer Nordrhein eingeschaltet
- 15.10.2002
"Ich kann es nicht mehr hören"
"Weit über die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen fühlen sich von Verkehrslärm belästigt. Donnernde Lastwagen, röhrende Motorräder, Pkw-Lawinen und Flugzeuglärm stören den notwendigen Schlaf und machen den Alltag unerträglich. Die Lärmschutzgesetzgebung hinkt Jahrzehnte hinter der Verkehrsentwicklung her, weil Wirtschafts- und Verkehrslobby bessere Gesetze verhindern. ..."
mehr zum Thema "Anforderungen an eine neue Verkehrslärmgesetzgebung" und auch zum "Krach um Fluglärmstudie" finden Sie
im aktuellen Heft von fairkehr 5/2002 .
- 29.09.2002
Bundesvereinigung gegen Fluglärm: Gedanken / Forderungen für die Koalitionsverhandlungen und die aktuellen Gesetzgebungsverfahren
- 16.09.2002
aus der Kölner STADT-REVUE, September-Ausgabe:
Fluglärm am Flughafen Köln/Bonn
Fluglärm, die Chronik - Ökonomischer Backlash
- 15.09.2002
DLR-Studie: Schlafphasen haben sich verschoben
- 14.09.2002
Mit dem 1. Christlich-sozialethischen Kongress Köln (CSKK) am Samstag, 14. September 2002, bezogen die beiden großen Volkskirchen erstmals Position gegen eine Allianz von Politik und Wirtschaftsmacht und gehen in die Offensive - für die Gesundheit der Bevölkerung, für eine Kernruhezeit am Flughafen Köln/Bonn und damit für eine neue "Allianz der Vernunft".
- 13.09.2002
Signifikante Störungen des Schlafs
Mediziner namen DLR-Studie unter die Lupe - Landrat schreibt Minister
Niedrig fliegende Maschinen produzieren Lärm, der Menschen in zahlreichen Kölner Ortsteilen entlang der An- und Abflugrouten belästigt. "... Eine Ärzte-Initiative aus dem Rhein-Sieg-Kreis wertet dagegen Patientenbefragungen und erste Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Luft- und Raumfahrt als Belege für die These, dass schon nicht zum Aufwachen führende nächtliche Störungen krank machen".siehe "Schlaflos in Niehl und Marienburg"
- 02.09.2002
Ankündigung: Der Verkehrsclub Deutschland möchte alle Kräfte bündeln, die sich für einen besseren Schutz der Menschen vor Lärm durch Straßen-, Flug- und Schienenverkehr einsetzen. Am 22. Oktober 2002 veranstaltet der VCD das erste von acht Workshops zum Thema "Anforderungen an eine neue Verkehrslärmgesetzgebung". Die Tagung findet von 10.30 bis 17.00 Uhr in der Berliner Katholischen Akademie, Hannoversche Str. 5 b (Berlin-Mitte) statt.
Zur Anmeldung können Sie dieses Fax abschicken!
- 01.09.2002 zur Erinnerung:
Nächtliches Erwachen durch Fluglärm
Beginnen Aufwachreaktionen bei Maximalpegeln von 60 Dezibel(A)?
(C. Maschke, K. Hecht, U. Wolf)
...Nach heutigem Kenntnisstand ist daher als minimales Schutzziel zu fordern, dass regelmäßige nächtliche Maximalpegel von 52 dB(A) am Ohr des Schläfers vermieden bzw. unterschritten werden sollten.
Quelle: Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2001, 44: 1001-1010
- 29.08.2002
„Menschenverachtend und zynisch“ ist nach Meinung von Horst Becker, Fraktionschef der Grünen im Kreistag Rhein-Sieg, das, was Landesverkehrsminister Ernst Schwanhold gestern im „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt hatte.(siehe untenstehenden Beitrag vom 28.08.02)
Wenn der SPD-Politiker im Zusammenhang mit der Ansiedlung von Billigfliegern auf die Nachtoffenheit des Flughafens Köln / Bonn hinweist, werde deutlich, dass „zumindest auf Sicht auch ein Teil der Flugbewegungen von Billigfliegern in der Nacht abgewickelt wird. '
- 28.08.2002
ohne Kommentar aus dem KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 28.08.02: "Herr Schwanhold, German Wings und andere Billigflieger starten demnächst in Köln / Bonn. Was bedeutet das für den Nachtflug?"
SCHWANHOLD: "German Wings wird mit einer beachtlichen Zahl von Maschinen an den Start gehen. Das ist ein gutes Signal für den Köln-Bonner Flughafen. Der Billigfliegermarkt entwickelt sich. Köln hat insgesamt große Vorteile, weil in dem Umfeld viele Menschen leben. Und es gibt eine Flugerlaubnis von 24 Stunden für sieben Tage. Die zusätzlich zum Kölner Airport kommenden Fluggesellschaften werden aber nicht die Nachtflugbewegungen steigern. Das Geschäft soll am Tage und in den Tagesrandstunden abgewickelt werden.
- 26.08.2002
Stellungnahme der Ärzteinitiative zur Teilauswertung der DLR-Studie
zu Nachtfluglärmauswirkungen an Versuchspersonen im Labor
- 21.08.2002
Lärmmessungen online im Internet bei www.DFLD.de
Deutscher Fluglärmdienst geht bundesweit in Betrieb
Erstmalig wird bundesweit ein kostenloser Service angeboten, an dem sich jeder Bürger, jede Bürgerinitiative und jede Kommune beteiligen kann.
Ziel ist die „Demokratisierung der Information über den Lärm“
Gemeinden geben oftmals 10.000 € für Lärmmessungen aus.
Spezialisierte Ingenieurbüros verdienen sich eine „goldene Nase“ und liefern als Gegenleistung oftmals nur kurzzeitige Mess-Ausschnitte.
Unser oberstes Ziel lautet: Lärmmessung bezahlbar machen.
- 16.08.2002
Kommt her Ihr Billigflieger zum LAIRmPORT nach WAHNsinnsland!
Nach Eurowings startet demnächst auch Virgin Express von Köln/Bonn!
"Mit Dumpingpreisen von 10 bis 20 Euro werden Passagiere in die Flieger gelockt. Demnächst ist es billiger, von Köln nach Nizza zu fliegen, als mit der Bahn von Düsseldorf nach Köln zu fahren", sagte Eichenseher.
Und das mitten in der Diskussion um die Klimakatastrophe! Die niedrigen Preise im so genannten No-Frills-Geschäft ("Fliegen ohne Schnickschnack") sind vor allem durch die Steuerbefreiung auf Kerosin möglich.
- 13.08.2002
Endlich finden sich angemessenen Informationen auch in der bundesweiten Presse: vgl. Artikel im SPIEGEL 33/2002 S. 138-139
Dröhnen über dem Kopf
Nächtlicher Lärm erhöht den Blutdruck und fördert Asthma, so das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Die Fluglobby hingegen leugnet gesundheitliche Folgen von Krach.
- 09.08.2002
Email von Herrn Dr. Basner (DLR) vom 09.08.02 an www.AefuSch.de
- 08.08.2002
Angst vor noch mehr Nachtflügen
"...Gestern forderte die „Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln / Bonn“ den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) in einem offenen Brief auf, bei seinem ... „Friedensgespräch“ mit Anteilseignern, Geschäftsführung und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Flughafens für eine Verhinderung weiterer Nachtflüge einzutreten."
- 07.08.2002
"Nachtruhe ist Menschenrecht!"
Evangelischer Stadtkirchenverband Köln und Katholikenausschuss der Stadt Köln gemeinsam gegen Fluglärm und für die Einhaltung einer Kernruhezeit:
- 06.08.2002
Streit um Flughafen: Beim Nachtflug einer gegen alle
"Alleingang? Frankfurt? Oder doch Düsseldorf? Die Partnersuche des Flughafens Köln / Bonn ist weiterhin im vollen Gang."
Da streiten sich in aller Öffentlichkeit in den Medien die Städte Köln, Düsseldorf und Frankfurt sowie ein Kölner Verkehrswissenschaftler seit Wochen um Kooperationsmöglichkeiten und eine neue Ausrichtung des Flughafens neben dem Frachtverkehr - bis hin zum Drehkreuz für Billigflieger,
nur die Betroffenen, die nachtfluglärmgeplagten Anwohner, werden in keiner Weise gehört. Es gibt sie wohl gar nicht ?
Mit Blick auf Billigflieger wird sogar eingeräumt, "der Flughafen verdiene wenig an solchen Gesellschaften, ... Im Gegenteil, in Leipzig verlangte ein Billiganbieter vom Flughafen sogar noch zwei Euro pro Passagier", erklärte Laepple.
Wenn schon der Flughafen nichts verdient, wer dann? Die Gesundheit der Bürger bleibt jedenfalls wieder mal aussen vor!
Aber solange die Region von Leuten des Schlages "Rüther" (ehemals Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens) bestimmt wird, muss man sich über diese Verkehr(s)te-Politik wohl nicht mehr wundern!
- 04.07.2002:
DER DIÖZESANRAT DER KATHOLIKEN IM ERZBISTUM KÖLN HATTE IM RAHMEN SEINER VOLLVERSAMMLUNG AM 27. APRIL 2002 MIT GROßER MEHRHEIT FOLGENDE STELLUNGNAHME VERABSCHIEDET.
FLUGLÄRM GEHT UNS ALLE AN
- 20.06.2002:
EU-Richtlinie über lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen veröffentlicht
Die Richtlinie 2002/30/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. März 2002 über Regeln und Verfahren für lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der Gemeinschaft ist am 28. März 2002 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (L 85/ 40) veröffentlicht worden und damit in Kraft getreten. Die Frist für die nationale Umsetzung ist der 28. September 2003.
- 18.06.2002:
Grenzen für Nachtflüge gefordert
NRW-Grüne üben scharfe Kritik an Bundesverkehrsminister Bodewig.
Düsseldorf - In scharfer Form haben sich die Grünen bei Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) darüber beschwert, dass die vom nordrhein-westfälischen Landtag bereits im Jahr 1996 beschlossenen Einschränkungen für den Nachtflug auf dem Köln-Bonner Flughafen nicht umgesetzt werden. Sie werfen Bodewig vor, den Gesundheitsschutz der vom nächtlichen Fluglärm betroffenen Anwohner zu missachten. ... siehe auch hier.
- 15.06.2002:
Flughafen-Pläne heftig kritisiert
Düsseldorf - Die Grünen im NRW-Landtag haben am Freitag Pläne von Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold (SPD) scharf kritisiert, wonach der Kölner Flughafen zu einem in Europa führenden Logistikzentrum nach amerikanischem Vorbild ausgebaut werden soll.
- 14.06.2002:
Logistik-Zentrum am Flughafen
NRW-Verkehrsminister Schwanhold einigte sich mit Airport-Chef auf Ausbau des Frachtbereichs in Köln-Wahn.
( ...uns schwahnen üble Machenschaften... )
- 12.06.2002:
Schwanhold räumte ein, dass es in Zukunft zu zusätzlichen Nachtflügen kommen könnte.
siehe auch hier
- 08.06.2002:
Verbot von Nachtflügen gefordert - Die NRW-Grünen haben an den Bundesverkehrsminister geschrieben. Sie fordern eine zügige Umsetzung des Nachtflugverbots von Passagierflugzeugen am Köln/Bonner Flughafen.
siehe auch hier
- 09.05.2002:
"Flugverbot ist rechtens"
Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Peter Eichenseher, betonte, die Bürger hätten einen Anspruch darauf, dass der Lärm begrenzt und keinesfalls noch weiter ausgeweitet werden dürfe. Durch Anschluss des Flughafens an die ICE-Strecke sei zu befürchten, dass noch weitere Flüge beispielsweise aus Frankfurt nach Köln / Bonn umgeleitet würden. Im Durchschnitt gebe es in Köln in den Sommermonaten 130 Nachtflüge. Spitzenwerte lägen bei 170, davon jeweils zehn Prozent im Charterbereich. ... "Gestützt auf das EU-Recht muss jetzt das Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge kommen."
Ein Verbot nächtlicher Passagierflüge am Köln / Bonner Flughafen verstößt nach Ansicht der Grünen im NRW-Landtag nicht gegen europäisches Recht.
- 25.04.2002:
Die Fluglärm-Kommission am Airport Köln / Bonn geht in die Offensive
Gestern war internationaler "Tag des Lärms". Viele zehntausend Menschen in der Region Köln / Bonn wird dies nicht sonderlich bewegt haben, denn für sie ist regelmäßig "Tag des Lärms". Mehrmals in der Woche. "Tag des Fluglärms" gewissermaßen. Die Klagen über laute Maschinen insbesondere zu nachtschlafender Zeit nehmen nicht ab.
siehe auch: "Wir werden abgekanzelt und ausgetrickst"
- 24.04.2002: "Tag gegen Lärm"
Für rund zwölf Millionen Bundesbürger ist Lärm nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) das Umweltproblem Nummer eins. Besonders in Städten leiden die Menschen am Dauerschallpegel des Verkehrslärms und am Flugkrach, teilte das Amt am Dienstag mit.
Der internationale "Tag gegen Lärm" an diesem Mittwoch steht unter dem Motto: "Was Ohren alles hören müssen"
Projekte und Aktionen siehe unter: http://www.tag-gegen-laerm.de/index.php?option=news&Itemid=2&topid=0#
- 28.03.2002 Hoppe bietet Moderation im Streit um Nachtfluglärm an
Kammerpräsident zu Gast beim medizinisch-wissenschaftlichen Symposium der „Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein-Sieg“ Patientenbefragung belegt mögliche Gesundheitsstörungen durch nächtliche Flüge im Raum Köln/Bonn
siehe auch hier
- 20.03.2002
Die DLR bietet ihren unfertigen Forschungsbericht ab sofort auch in gedruckter Form unter folgender Adresse an:
DLR, Günter Backhaus, ZD-ID, Stichwort: FB 2001-26, 51170 Köln
Der Forschungsbericht kostet € 44,94 inklusive 7% Mehrwertsteuer zuzüglich € 0,77 Versandkosten (Gesamtpreis € 45,71).
Da dieser unvollständige Bericht schon seit längerer Zeit auch kostenlos zum Download bereit steht, handelt es sich somit "nur" um eine unverantwortliche Ausweitung der Verbreitung unvollständiger Erkenntnisse, die die Politik zu zweifelhaften und voreiligen Schlussfolgerungen verleiten wird, auch wenn darauf hingewiesen wird, dass es sich nur um vorläufige Zwischenergebnisse handelt.
- 15.03.2002
"Leserbrief" eines Mitstreiters vom 12.03.02 an die Lärmschutzgemeinschaft
- 04.03.2002
Schmiergeld-Affäre: Rüther gibt alle Ämter auf
siehe auch: Norbert Rüther: einflussreicher Strippenzieher in der SPD
- 26.02.2002 Ab sofort ist die Internet-Präsenz der
Aerzteinitiative für ungestörten Schlaf
(auch) unter folgender Adresse erreichbar: www.aefusch.de
- 23.02.2002
"... Der Landesregierung liegen ... Untersuchungsergebnisse vor, nach denen 20 Prozent der von nächtlichem Lärm betroffenen Menschen tatsächlich krank werden. "Wie existenziell wichtig die Lärmbekämpfung ist, erkennt man, wenn man die Briefe von Anwohnern liest", sagte Clement sorgenvoll. ..."
mehr dazu unter: "Regierungschef Clement lauschte dem Lärm"
falls nicht mehr dort abrufbar, dann auch hier!
- 21.02.2002
Weitere Pressemeldungen zum Symposium vom 16.02.02:
Ärzte-Zeitung: Ärzte wollen bei Flughafenplanung künftig beteiligt werden
- 20.02.2002
Weitere Pressemeldungen zum Symposium vom 16.02.02:
EU-Anweisung zum Nachtflug bezweifelt
falls nicht mehr dort abrufbar, dann auch hier!
Das Ziel bleibt die Nachtruhe (19.02.02)
falls nicht mehr dort abrufbar, dann auch hier!
Folgende Presseerklärung hat der evangelische Stadtkirchenverband am 19.02.02 herausgegeben
- 18.02.2002
Die ersten Pressemeldungen zum Symposium vom 16.02.02 sind abrufbar:
- im Kölner Stadt-Anzeiger: Die Folgen einer unruhigen Nacht
falls nicht mehr dort abrufbar, dann auch hier!
- in der Kölnischen Rundschau:
Patientenstudie: Nachtfluglärm macht krank, Kampf dem akustischen Abfall
falls nicht mehr dort abrufbar, dann auch hier!
- 16.02.2002
Heute fand das angekündigte Symposium im Siegburger Stadtmuseum statt.
Die Resonanz war grossartig! Lesen Sie selbst hier! ... und hier
Schreiben Sie uns Ihren Eindruck! Wir reichen es evtl. weiter an alle!
Wegen der angeregten Nachfrage steht die Pressemappe hier nun allen zur Verfügung (word-datei = 142 kb)
- 15.02.2002
Zum Symposium am 16.02.02 in Siegburg bitte nicht mehr anmelden!
(Es sind bereits weitaus mehr Anmeldungen eingegangen, als Berücksichtigung finden können.)
- 01.02.2002
Zum Symposium am 16.02.02 in Siegburg sind die Pressevertreter inzwischen mit folgendem Text eingeladen worden.
Am Veranstaltungstag wird eine ausführliche Pressemappe vorliegen.
- 16.01.2002
Die Anmeldung für Ärzte zum Symposium am 16.02.02 in Siegburg ist auch per email oder besser per Fax möglich! Bitte unbedingt Namen, Anschrift und ärztliche Fachrichtung angeben!
- 04.01.2002
Patientenbefragung läuft noch bis Ende Januar 2002: Die "Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein-Sieg" setzt ihre Aktivitäten gegen Schlafstörungen durch nächtliche Flüge am Köln/Bonner Flughafen fort
Erneuter Bericht im Rheinischen Ärzteblatt aus Heft 1/2002
- 12.11.2001
Hinweis auf das medizinisch-wissenschaftliche Symposium
"Auswirkungen von Nachtfluglärm auf die Gesundheit"
mit mehreren namhaften Referenten aus Klinik und Forschung!
Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. J.-D. Hoppe, hat zugesagt!
Termin: am 16.02.2002 in Siegburg
das Programm können Sie hier downloaden !!!
als pdf-Datei (120 kb) oder als Word=doc-Datei (168 kb)
- 12.10.2001
Information über die Ärzteinitiative im Rheinischen Ärzteblatt:
Ärzte im Rhein-Sieg-Kreis kämpfen gegen Fluglärm
Rund 60 Mediziner engagieren sich bereits in einer Initiative - Patienten klagen über Schlafstörungen durch Nachtflüge
mehr dazu siehe: Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein-Sieg